Text

Kay Link

Regisseur (Gast)

Über 45 Inszenierungen tragen die Handschrift des vielseitigen Opernregisseurs Kay Link. Er arbeite u.a. Aalto-Musiktheater Essen, an der Oper Leipzig, an den Theatern in Hannover, Bielefeld, Regensburg, Heidelberg, am Staatstheater Darmstadt und am Landestheater Linz. Er ist regelmäßig zu Gast bei Festivals, z.B. dem Festival für zeitgenössische Musik NOW! oder den Internationalen Festspielen „Rossini in Wildbad“. Für die Händelfestspiele Halle inszenierte Link Händels „Giove in Argo“.
Seine Interpretation von „Der Freischütz“ oder George Benjamins „Into the little Hill“ erregte überregional Aufsehen. „Le Nozze di Figaro“ wurde 2013 bei der Kritikerumfrage des Deutschlandradios als „herausragende Inszenierung des Jahres“ gewürdigt. Kay Link hat außerdem viel Erfahrung im Bereich Musical und Operette. An der Oper Leipzig liefen unter seiner Regie „Hello, Dolly!“ und sechs Spielzeiten lang sein eigenes Musical „Show Biz“, außerdem inszenierte er „Little Night Music“„Sweet Charity“, „The Wizzard of Oz“, „I do! I do!“ und „Die zertanzten Schuhe“. Zu seinem Operetten-Repertoire zählen u.a. „Die schöne Helena“ und „Das Land des Lächelns“, für letztere Produktion verlieh ihm die Sächsische Zeitung das Prädikat „interessanteste Inszenierung des Jahres“. Seine Schauspiel-Inszenierungen waren mehrfach für den Kölner Theaterpreis nominiert, zuletzt 2015 für seine Inszenierung „Muttersprache Mameloschn“. Daneben ist Kay Link Lehrbeauftragter an der Folkwang Universität der Künste im Bereich „Musical“.

Kay Link studierte Literaturwissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte und Gebärdensprache in Frankfurt am Main und London. Nach dem Abschluss seines Magister-Studiums arbeitete er als Regieassistent und Spielleiter an der Semperoper Dresden und am Staatstheater Darmstadt. Er war Assistent von Claus Guth und Werner Schröter.
Kay Links Theaterstücke, darunter seine Musicalfassung von „Die zertanzten Schuhe“ oder die Kinder-Operette „Das Gift im Lift – warum Orpheus ganz nach unten fuhr“, sind bei Boosey & Hawkes, Felix Bloch Erben und Hartmann & Stauffacher verlegt. Außerdem veröffentlichte er Arbeiten zu Heinrich von Kleist und Thomas Bernhard.

Zuletzt inszenierte er am Theater an der Wien / Kammeroper die Händel-Oper „Oreste“. Seine nächsten Arbeiten werden in Leipzig das Musiktheater für Kinder „Gold!“, ein Schauspiel über Demenz am Theater Coburg sowie eine Oper bei den Händel Festspielen Halle 2018 sein.

 

Weitere Informaationen unter www.kaylink.de

Aktuelle Inszenierungen

Me and My Girl  Inszenierung