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Jesus Christ Superstar

Rockoper von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Gesangstexte)
Deutsch von Anja Hauptmann

Termine

Er ist jemand, zu dem man aufschaut, den man verehrt und bewundert. Er ist ein Vorbild, Gottes Sohn: Jesus von Nazareth. Alle lieben Jesus! Nein, nicht alle. Judas hat sich von ihm abgewandt, denn er glaubt nicht mehr an dessen Worte und Taten. Auch ist ihm Jesus‘ enge Freundschaft mit der Prostituierten Maria Magdalena, die auf dem besten Weg ist, sich in den „Superstar“ zu verlieben, ein Dorn im Auge. Judas wird alles tun, um Jesus‘ Weg zu durchkreuzen. Er verrät ihn, indem er sich den jüdischen Hohepriestern anvertraut, die selbst um ihre Macht fürchten. Um einen Volksaufstand zu verhindern, werden sie ihn aus dem Weg räumen, und wenn es sein muss, auch unter der Anwendung unlauterer Mittel …
Als Andrew Lloyd Webber seine Rockoper schrieb, war er der Welt ein Unbekannter. Dies änderte sich mit einem Schlag, als das Werk des gerade mal 23-Jährigen 1971 in New York uraufgeführt wurde. Seither sind Titel wie „Gethsemane“ und „I don’t know how to love him“ in den Köpfen des kollektiven Gedächtnisses der Musical-Kultur fest verankert. Und was wäre „Jesus Christ Superstar“ ohne seine einprägsame Titelmelodie, die das Publikum noch nach der Show nach Hause begleitet? 

 

Wir danken der Sparkasse Vorpommern für die freundliche Unterstützung!

 

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PRESSESTIMMEN

Tolle Bühne, tolle Musik: „Jesus Christ“ ist der Hammer

Ausverkaufte Premiere zum Auftakt von „Ahoi – mein Hafenfestival“
am Freitagabend in Stralsund

„Es war eine ganz starke Vorstellung. Vor toller Kulisse“, sagt Ralf Thierfelder nach der Premiere der Rockoper „Jesus Christ Superstar“. Der Mann aus Dresden, der viele Jahre in Stralsund gelebt hat, hatte sich schon im Februar um Karten für das Andrew Lloyd Webber-Stück bemüht.

„Ich bin absoluter Jesus-Fan“, sagt er und höre zu Hause oft die CD mit Ian Guillan, dem Ex-Deep-Purple-Sänger in der Hauptrolle. „Aber die heutige Aufführung war der Hammer und muss sich dahinter nicht verstecken“, erklärt er. Genauso beeindruckt zeigten sich auch Hans-Peter Müller und seine Frau Ursula. Beide wohnen in Viersen am Niederrhein und machen eine Woche Urlaub in Stralsund. „Wir haben die Aufbauarbeiten erlebt und spontan Karten gekauft, erklärte der Mann. „Und wir haben das nicht bereut.“

Wo man Freitagabend auch hinhörte, es gab nur Lob für einen außergewöhnlichen Auftakt des Open-Air-Sommers „Ahoi, mein Hafenfestival“ in Stralsund. Intendant Dirk Löschner, der die Andrew-Lloyd-Webber-Show mit Chris Murray inszeniert hat, bedankte sich bei der anschließenden Feier, die weit bis nach Mitternacht ging, deshalb auch beim gesamten Team.

Dabei war er bemüht, in seiner Aufzählung niemanden zu vergessen, der zu diesem gelungenen Abend beigetragen hat. Neben den Darstellern nannte er auch Beleuchter, Ankleiderinnen und Bühnenbauer. Und immer wieder bat er Einzelne nach vorn, um Hände zu schütteln. „Alle haben grandiose Arbeit abgeliefert“, befand Löschner. „Und es hat Riesenspaß gemacht“, fügte er hinzu.

Und dem kann man als Zuschauer nur zustimmen. Denn wie das Theater auf der Bühne vorm Hansa-Gymnasium die letzten Stunden im Leben Jesus Christus künstlerisch performte, war erste Sahne. Und mal ehrlich: Besser bekommt man Musical auf großen Bühnen auch nicht zu sehen. Man zahlt dort nur mehr. Unser Theater glänzte Freitag sowohl von den Stimmen als auch von der Ausstattung her.

Denn erstmals wurde aufs Bühnendach und die Seitenwände verzichtet. Somit bot sich ein freier Blick aufs Wasser, der bei der Premiere noch durch herrliches Abendrot untermalt wurde. Wie bei großen Rockkonzerten kamen LED-Streams zum Einsatz. Darauf wurden wechselnd Videos gezeigt. Die litauische Künstlerin Gintare Minelgaite hatte dies möglich gemacht. Die LED-Wände wiederum kamen leihweise von den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. „Wir könnten uns so etwas allein gar nicht leisten“, so Löschner.

Die Premiere war ausverkauft. Und alle 756 Besucher feierten sie am Ende mit Standing Ovations. Auch bei der zweiten Vorstellung am Sonnabend gab es kaum leere Plätze. Man sollte sich also sputen, um das Event nicht zu verpassen. Denn es gibt nur noch drei Vorstellungen in Stralsund. Danach wird „Jesus Christ Superstar“ in Greifswald gezeigt.

Für die Inszenierung hat das Theater alle Register gezogen. Die großartige Musik kommt nicht vom Band, sondern wird live vom Philharmonischen Orchester unter Leitung von David Behnke in einem Zelt gespielt. Eine Rockband unterstützt es. Mit dabei in wechselnden Rollen sind die Mitglieder des Opernchores und des Extrachores, sowie viele Statisten mitsamt Feuerkünstler und die Solisten des Musiktheaters Thomas Rettensteiner, Alexandru Constantinescu, Andrey Valiguras, Semjon Bulinsky und Maciej Kozlowsky. Aber auch das Ballett Vorpommern setzt wunderbare Akzente.

Ebenso das Schauspiel. Feline Zimmermann, zuletzt noch in „Antigone“ zu sehen, bekam sogar die einzige weibliche Hauptrolle, die der Maria Magdalena. Und Mario Gremlich kann als Herodes Antipas sein komödiantisches Talent voll ausspielen. Felix Meusel singt den Petrus. I-Tüpfelchen der Aufführung sind natürlich die Hauptdarsteller Chris Murray als Jesus Christ und Sasha di Capri als Judas Iskariot. Es ist schon ein Genuss, beide Stars, die sonst deutschlandweit im Musical-Einsatz sind, hier live zu erleben. Ebenfalls dabei ist der Niederländer Martin Mulders in der Rolle des Hannas. 

Reinhard Amler, Ostsee-Zeitung

JESUS CHRIST SUPERSTAR

Rockoper von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Gesangstext),
Deutsch von Anja Hauptmann

Premiere 28. Juni 2019, Hansawiese Stralsund
AHOI-Mein Hafenfestival 2019

Am Freitag, den 28. Juni 2019 feierte „JESUS CHRIST SUPERSTAR“ seine Premiere auf der Open-Air-Bühne an der Sundpromenade in Stralsund. Chris Murray gibt in dieser Inszenierung sein Regiedebüt (gemeinsam mit Intendant Dirk Löschner) und verkörpert zugleich die legendäre Titelrolle des Jesus von Nazareth, dem er stimmgewaltig und mit vollem Körpereinsatz seinen ganz persönlichen Charakter verleiht.

Ihm gegenüber steht Sasha die Capri als Judas Iskariot in der bewegenden Geschichte um wahre Freunde und Verräter. Unterstützt werden die beiden Musical-Stars von mehr als 50 Darsteller*innen, u.a. Feline Zimmermann (Maria Magdalena), Thomas Rettensteiner (Pontius Pilatus), Andrey Valiguras (Kaiphas) und Martin Mulders (Hannas/Simon Zelotes) sowie einem großen Live-Orchester inklusive Rockband, dem Opernchor und dem BallettVorpommern.

Die minimalistische Bühne wurde in diesem Jahr von Dach und Seitenwänden befreit und bietet somit einen wunderschönen Blick auf den dahinter liegenden Strelasund bei Sonnenuntergang. Eine fantastische Lichtshow ergänzt das Gesamtkonzept und verleiht den einzelnen Szenen die perfekte Stimmung. Hinzu kommen spanndende Videoeinspielungen auf mehreren LED-Screens, welche die Inszenierung vervollkommnen.

Das Zusammenspiel aus hervorragenden Künstlern, großartiger Musik, spannender Inszenierung und genialem Lichtdesign lässt das Publikum die letzten Tage im Leben Jesu Christi in einer sehr starken Auffühung mitempfinden.

Diese Inszenierung der Extraklasse sollte man sich keinesfalls entgehen lassen!

Bettina Lehmann, musical-boulevard.de